Mit dem Lied „Ich bete an, die Macht der Liebe“ begann am Sonntag 02.06.2024 der Gottesdienst, und die später folgende Segenshandlung der Taufe. Passend zur Sakramtentsspendung wurden die Zeilen dieses Liedes „Für dich sei ganz mein Herz und Leben, Erlöser du, mein einzig Gut“ gesungen.
Als Grundlage für den Gottesdienst wurde das Textwort aus Johannes 21, 16 vorgelesen: „Spricht er zum zweiten Mal zu ihm: Simon Petrus , Sohn des Johannes, hast du mich lieb? Er spricht zu ihm: Ja, Herr, du weißt, dass ich dich lieb habe. Spricht Jesus zu ihm: Weide meine Schafe!“
Der Priester begann die Predigt damit, dass er jedem wünsche, dass er die besondere Stimmung des Gottesdienstes in sein Herz und Seele aufnehme. Er bezog sich dabei auch auf das inzwischen durch das kleine Orchester gespielte Stück „Jesu bleib in meinem Leben“. Musik und Wort sollen dazu beitragen, diesen besonderen Moment spürbar zu machen.
Bedeutung der Taufe und dessen Empfindung für den Täufling sei. Auch im Textwort gehe es mit dem Petrusdienst darum, dass Jesus als Vorbild auf die Erde kam und uns als Vorbild zeigt, wie man in die Gemeinschaft mit dem himmlischen Vater trete. Diese Gemeinschaft mit Gott, diese Umgebung die er sich für uns wünscht, sei völlige innere Ruhe, Entspanntheit, keine Spannungen, völlige Freude und völliges Wohlfühlgefühl in der Gemeinschaft mit ihm.
Durch Jesu Leben auf Erden, schenkte er Ihnen die Gnade Gottes. Dies tue er auch dann, wenn in unserem Raum von Familie, Job und Land in dem man lebe nicht die Liebe und Friede im Menschen herrsche, der Mensch aber bemüht sei Gott nah zu sein und Jesu Vorbild zu folgen. Dazu gehöre der Glaube.
Die Kirche Jesu Christi schenke den Menschen den Raum der Liebe, des Friedens und der Klarheit. Dafür habe Gott auf glaubensebene die Möglichkeit geschaffen, mit der Taufe die Erbsünde abzuwaschen. Die Taufe, die für den Täufling diesen Raum sichtbar mache.
Bezugnehmend auf das Textwort sei heute wie damals eine Frage wichtig: Hast du mich [Gott] lieb? Gott rufe uns zu, dass wir all die Liebe Gottes verdienen und empfangen können, wenn wir uns ihm öffnen. Diese Liebe sollen die Menschen sich selbst und ihren Nächsten zeigen und in die Welt hinaustragen. Die Taufeltern gäben dem Täufling am heutigen Tag das Versprechen „ich glaube für dich, dass Gott dir dies schenkt, dass Gott einem diesem Raum bereite und so den Weg zur Ewigkeit bereite.
Die beiden anderen Priester der Gemeinde ergänzten die Predigt mit den Gedanken, dass dieses Beispiel von Petrus als Person für die Gemeinde auch bedeute, dass auch wenn man Fehler in seinem Leben begangen habe, weiter nur das Kriterium der Liebe zu Gott gelte. Man müsse dafür glauben und bekennen.
Ein weiterer Gedanke war, dass es auch Petrus Aufgabe war, die Menschen zu Vollkommenheit Gottes zu führen und diese Aufgabe gebe es noch immer in der Kirche Christi. Wer glaube, könne mit der Liebe Gottes alles schaffen.
Die Predigt wurde mit den Worten geschlossen, dass das Heilige Abendmahl und die Freisprache immer wieder die Möglichkeit gebe, den Raum des Unfriedens und der Spannungen zu verlassen.
Im Anschluss der Freisprache folgte die Taufe. Den Weg dazu bereitete das Lied „vom Flügel eines Engels berührt“, welches von der Liebe, Ruhe und dem gemeinsamen Weg mit Gott handelt.
Dies sei auch Aufgabe der Eltern und Gemeinde. Für den Täufling sorgen, alles Böse fernzuhalten und ihm den Weg zu Gott und seiner Lehre zu bereiten; ihm Liebe zu schenken. So wurde der Täufling getauft: die Erbsünde abgewaschen und der Täufling in die Gemeinde aufgenommen.
Nach dem Abendmahl schloss der Priester den Gottesdienst mit Gebet voller Dank und der Bitte im Herzen den Frieden zu bewahren und den geschenkten Segen weiter zu spüren.