Am Sonntag, den 11. August 2024, versammelten sich die Gläubigen der Gemeinden Ehingen und Riedlingen in der Kirche in Riedlingen, um gemeinsam einen Gottesdienst mit Bischof Jürgen Gründemann zu erleben.
Dem Gottesdienst lag das Bibelwort aus Apostelgeschichte 9, 36 zugrunde: "In Joppe war eine Jüngerin mit Namen Tabita, das heißt übersetzt: Gazelle. Die tat viele gute Werke und gab reichlich Almosen."
Bischof Gründemann ging zunächst auf das barmherzige Wesen der Tabita ein, die durch ihr Handeln die Lehre Jesu offenbarte. Dabei komme es auch heute darauf an, den Glauben und die Lehre Jesu zu leben. Oft sei es so, dass man gegen den Willen Gottes sträube. Entscheidend sei , den eigenen Willen unter den Willen Gottes zu stellen. Jeder habe die Gabe der Barmherzigkeit.
Es nütze nichts, zu lamentieren. Vielmehr hätten Christen den Auftrag, zu geben was ihnen möglich sei und ein Leben in Selbstbeherrschtheit und beständiger Nachfolge zu führen. Barmherzigkeit schaffe ein warmes Licht der Geborgenheit, sagte der Bischof.
Bezirksevangelist Lars Hechler wurde um eine Predigtbeigabe gebeten. Dabei unterstrich er, dass Christen durch ihr Wesen und ihre Haltung erkennbar sein mögen. Gradmesser sei das Wort Gottes. Doch wie könne die Hilfe erfolgen? Der Bezirksevangelist appellierte an die Anwesenden, einfach zu fragen, wo Hilfe gebraucht werde und dann zu helfen.
Danach lud Bischof Gründemann zur gemeinsamen Feier des Heiligen Abendmahls ein.
Die anwesenden Sänger der beiden Gemeinden umrahmten den Gottesdienst musikalisch.