Eine musiklische Zeitreise erlebten Musikfreunde und Gäste aus den Gemeinden des Bezirks Ulm, bei einen Konzertnachmittag am 10.10.2024 in der Kirche Ulm-West. Solisten an Violine und Orgel begeisterten mit einem vielseitigen Programm. Zu Beginn des Konzerts überraschte Apostel Volker Keck die Konzertbesucher und eröffnete die Veranstaltung mit einem gemeinsamen Gebet.
Im Mittelpunkt des Konzerts stand ein abwechslungsreiches musikalisches Programm, das von klassischen Kirchenliedern bis hin zu bekannten Filmmelodien reichte. Die Auswahl umfasste Werke aus über drei Jahrhunderten, die auf den ersten Blick kaum vereinbar schienen. Doch die Musiker bewiesen eindrucksvoll, wie harmonisch sich diese unterschiedlichen musikalischen Welten miteinander verweben ließen und führten das Publikum auf eine faszinierende Reise durch die Epochen und Genres.
Das Programm begann mit drei Liedern aus dem Liedgut der Neuapostolischen Kirche.
"Lass du mich stille werden.." erklang in einer Neuvertonung von Gerrit Junge, gefolgt von 2 Liedern, die sich mit unserer himmlischen Heimat, dem Ziel unseres Glaubens beschäftigen: "Glocken der Heimat " und „I have a home“ von Clyde Davis mit dem Refrain:" ich habe eine Heimat jenseits des Flusses, in der ich mit Jesus wohnen werde".
Im zweiten Teil folgte sakrale Musik anderer Konfessionen, darunter „O Salutaris Hostia“ von André Messager und „Communion ou Elevation“ von Charles Justin. Diese Stücke repräsentierten meditative Musik, die traditionell in katholischen Messen gespielt wird, um Stille und Besinnung zu fördern. Das Stück „Prayer“ von Roman Bissinger wurde vorgestellt, das modernen Stil geschickt mit romantischen Elementen verbindet.
Anschließend wechselte das Programm zu „absoluter Musik“ aus verschiedenen Epochen: Von der barocken Eleganz eines „Cantabile“ von Vivaldi über die klassische Anmut der „Sicilienne“ von Maria-Theresia Paradis bis hin zur romantischen Tiefe eines Liedes von Felix Mendelssohn Bartholdy, O könnt ich fliegen wie die Tauben. Hier zeigte sich die zeitlose Schönheit dieser Kompositionen und ihre Fähigkeit, Emotionen zu transportieren.
Den Abschluss bildete ein Wechsel zur Filmmusik, die durch ihre starke emotionale Wirkung bekannt ist. Stücke wie „Gabriels Oboe“ von Ennio Morricone und die „Hogwarts Hymn“ von Patrick Doyle führten die Zuhörer in eine Welt voller Gefühle und Geschichten. Zum Ausklang wurde als Zugabe „Community“ von Michael Schütz gespielt, der mit seinen Werken eine Brücke zwischen traditioneller und moderner Musik schlug.
Durch dieses abwechslungsreiche Programm wurde eindrucksvoll gezeigt, wie Musik verschiedener Genres und Epochen miteinander harmonierte und unterschiedliche Generationen verband.
Nach dem musikalischen Genuss konnten sich die Gäste an einer Auswahl verschiedener Blätterteig-Kreationen und Getränkeauswahl erfreuen, gestaltet durch den engagierten Helferkreis. In entspannter Atmosphäre nutzten die Teilnehmer die Gelegenheit für angenehme Gemeinschaftsgespräche und ließen den Nachmittag in geselliger Runde ausklingen.