Zum Gottesdienst am Sonntagmorgen, 10.11.2024 war Apostel Volker Keck nach Pfuhl gekommen. Bezirksvorsteher Frank Bolz und Bezirksevangelist Lars Hechler begleiteten den Apostel. Der Gottesdienst hatte ein besonderes Gepräge, denn es war der erste Gottesdienst der beiden Gemeinden Straß und Pfuhl, die künftig gemeinsam eine neue Gemeinde bilden.
Als Grundlage für den Gottesdienst verwendete Apostel Volker Keck das Bibelwort aus Galater 3, 27-28: "Denn ihr alle, die ihr auf Christus getauft seid, habt Christus angezogen. Hier ist nicht Jude noch Grieche, hier ist nicht Sklave noch Freier, hier ist nicht Mann noch Frau; denn ihr seid allesamt einer in Christus Jesus."
Der Apostel hieß zu Beginn des Gottesdienstes die Gläubigen der Gemeinde Straß herzlich willkommen und hob die Bedeutung des Einseins hervor, das die Basis für Frieden und Freude in der neuen Gemeinde sei.
Er erinnerte an das gemeinsame Glaubensziel aller Gläubigen, das man gemeinsam anstrebe.
Er empfahl den Gottesdienstbesuchern, sich einander anzunehmen und keine Unterschiede zu machen. Hierbei verglich er jeden einzelnen mit einer Blume, welche in einem schön gebundenen Strauß zu einer Vollkommenheit zusammengefügt wird.
Im Rahmen des Gottesdienstes wurde der bisherige Vorsteher der Gemeinde Pfuhl von seiner Beauftragung als Vorsteher entlastet. Er wird künftig als Priester seinen Nachfolger, den bisherigen Vorsteher der Gemeinde Straß, unterstützen.
Apostel Volker Keck hatte alle Amtsträger beider Gemeinden Straß und Pfuhl an den Altar gerufen, um sie in ihrer Aufgabe für die neue, gemeinsame Gemeinde zu bestätigen.
Er bat die Seelsorger darum, allen Gemeindemitgliedern mit der gleichen Liebe zu begegnen.
Abschließend wies der Apostel nochmals auf das Motto des bisheriger Vorstehers hin: "Bringe Freude in die Gemeinde!"
Als Wunsch an die neue Gemeinde zitierte Apostel Keck aus Psalm 122 6-9 zusammenfassend und widmete den Segenswunsch der Gemeinde Pfuhl : ...Wünschet (Jerusalem) Pfuhl Glück und Frieden.
Jugendliche bedankten sich beim bisherigen Vorsteher mit einem Blumenstrauß für seine langjärige Tätigkeit und hießen seinen Nachfolger mit einem Olivenbäumchen willkommen. Es stehe sinnbildlich für die Gemeinde, die seiner Pflege bedürfe, sagten die Jugendlichen bei der Übergabe.
Die Gottesdienstbesucher waren im Anschluss zu einem gemeinsamen Zusammensein bei Kaffee, Kaltgetränken und einem Buffet eingeladen.
Straß und Pfuhl künftig als eine Gemeinde
Die beiden neuapostolischen Gemeinden Neu-Ulm/ Straß und Neu-Ulm/Pfuhl gehören seit 10.11.2024 zusammen. Als Nachbargemeinden feiern die Gläubigen seit vielen Jahren Festgottesdienste und Veranstaltungen zusammen, und kennen sich gut.
Die Fusionierung gewährleistet auch weiterhin eine seelsorgerische Versorgung und macht ein aktiveres Gemeindeleben möglich. Dies gilt für Angebote aller Altersgruppen wie Kinder, Jugendliche und Senioren, aber auch für unterschiedliche musikalische Aktivitäten. Verstärkt werden der gemischte Chor und das Orchester, welche die Gottesdienste umrahmen. Viele Aufgaben in der Gemeinde werden ehrenamtlich ausgeübt und erfordern eine bestimmte Altersstruktur innerhalb der Gemeinde. Durch die Zusammenlegung sind die Weichen für die Zukunft gestellt worden.
Die Gottesdienste finden regelmäßig sonntags um 09.30 Uhr und donnerstags um 20.00 Uhr in der Kirche in Pfuhl, Leipheimerstraße 112, 89233 Pfuhl statt.
Der letzte Gottesdienst mit Entwidmung wurde in der Kirche Neu-Ulm/ Straß am Mittwochabend den 06.11.2024 gefeiert.