Die neuapostolische Gemeinde Laichingen-Machtolsheim feierte am Sonntag, den 18. Januar, einen Gottesdienst mit Heiliger Wassertaufe. Der Predigt lag das Wort aus Johannes 1, 29–31 zugrunde.
Der Gottesdienst wurde vom Vorsteher der Gemeinde geleitet. In seiner Predigt ging er auf die Taufe Jesu Christi durch Johannes den Täufer ein. Die Taufe, wie sie später in der christlichen Gemeinde gespendet wurde, bedeutet Begraben werden und Auferstehen mit Christus (Röm 6,4). Durch die Taufe werde der Gläubige Christus zugehörig und sei damit aufgerufen, dessen Lehre von der Liebe zu Gott und zum Nächsten in Wort, Werk und Wesen erkennbar werden zu lassen.
Vor der Feier des Heiligen Abendmahls wurde ein Priester zur Wortverkündigung gerufen.
Nach der Sündenvergebung fand die Heilige Wassertaufe der beiden Mädchen statt. In seiner Ansprache an die Täuflinge und ihre Eltern machte der Vorsteher deutlich, dass diese Handlung den ersten Schritt auf dem Weg zur völligen Erlösung darstelle. Die Heilige Wassertaufe eröffne den Weg zur ewigen Gemeinschaft mit dem dreieinigen Gott. Voraussetzung hierfür sei, dass der Glaube an Jesus Christus und sein Evangelium durch die Eltern bekannt und im Leben der Kinder gefördert werde.
Zugleich richtete sich der Vorsteher an die Gemeinde mit dem Hinweis auf ihre Verantwortung, eine Atmosphäre zu schaffen, in der der Glaube wachsen könne. Dies geschehe durch gelebte Gemeinschaft, Vorbild, Verständnis sowie gegenseitige Unterstützung.
Im Anschluss an die Spendung der Heiligen Wassertaufe feierte die Gemeinde das Heilige Abendmahl. Der Gottesdienst wurde mit Gebet und dem Segen des dreieinigen Gottes beendet.
Nach dem Gottesdienst wurden die Täuflinge, ihre Eltern sowie die Gäste bei einer gemeinsamen Begegnung mit Kaffee, Kuchen und Getränken in der Gemeinde willkommen geheißen.