Die Gemeinde Ulm-Ost feierte am Muttertag, Sonntag 10.Mai 2026 einen besonderen Gottesdienst. Zur großen Freude aller empfingen acht Kinder das Sakrament der Heiligen Wassertaufe.
Bezirksältester Frank Bolz feierte am Sonntag, den 10. Mai 2026, einen Gottesdienst in der Kirche Ulm-Ost, zu dem die Gemeinde Beimerstetten eingeladen war.
Er legte seiner Predigt das Bibelwort aus Philipper 3, 13-14 zugrunde: „Meine Brüder, ich schätze mich selbst noch nicht so ein, dass ich`s ergriffen habe. Eins aber sage ich: Ich vergesse, was dahinten ist, und strecke mich aus nach dem, was da vorne ist, und jage nach dem vorgesteckten Ziel, dem Siegespreis der himmlischen Berufung Gottes in Christus Jesus.“
Bezugnehmend auf den Muttertag sprach der Bezirksvorsteher über Mutterliebe, deren Besonderheit in der Aussage liege: „Mutterliebe ist nicht beschreibbar.“
Es gelte an diesem Tag aber auch daran zu denken, dass nicht jeder Frau der Mutterwunsch erfüllt werde. Ebenso gebe es Kinder, die nie Mutterliebe erfahren konnten. Trotzdem habe Gott einem Jedem die Gemeinde als Mutter geschenkt, in deren Gemeinschaft die Liebe Jesu erlebt werden könne.
Das dem Gottesdienst zugrunde liegende Bibelwort richte alle Gläubigen auf das Ziel des Glaubens aus, so Bezirksvorsteher Frank Bolz: Jesus Christus in der Mitte des Lebens! Weil Jesus alles gebe, sollte jeder Christ zur Veränderung bereit sein.
Drei entscheidendene Punkte wurden in der Predigt genannt:
- Die Wiedergeburt in der Heilgen Wassertaufe und der Heiligen Geistestaufe
- Eine dauerhafte Teilnahme am Heiligen Abendmahl
- Ein Leben nach dem Evangelium Jesu
Dies betreffe jeden Gläubigen ganz persönlich.
Um das Heil zu empfangen, gebe Apostel Paulus im Bibelwort einen Rat: „Ich vergesse, was dahinten ist, und strecke mich aus nach dem, was da vorne ist, und jage nach dem vorgesteckten Ziel, dem Siegespreis der himmlischen Berufung Gottes in Christus Jesus." (Philliper 3 aus 13, 14) Christen sollten versuchen nicht im Vergangen hängen zu bleiben, sondern die Zukunft gestalten.
Mancher denke vielleicht, dass er bereits viel für Gott getan habe, andere kämpfen mit Theorien, Meinungen und Lehren, die das Evangelium infrage stellten. Wieder andere hätten Selbstzweifel. Häufig werde darum gekämpft, vergeben zu können.
Der Bezirksälteste erinnerte daran, dass Jesus eine klare Aussage gemacht habe: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich“ (Johannes 14,6). Daher gelte es, seinen Glauben nach vorn gerichtet zu leben.
Die Heilige Wassertaufe ist das erste Sakrament im Gottesdienst der Neuapostolischen Kirche und wäscht die Erbsünde ab. Sie die erste und grundlegende Gnadenmitteilung des dreieinigen Gottes am Menschen.
Zur Taufhandlung rief Bezirkvorsteher Frank Bolz die acht Täuflinge mit ihren Eltern vor den Altar. Er sprach sprach die trinitarische Taufformel und spendete den Kindern den Taufsegen.
Nach der Übermittlung von Segenswünschen nahmen die Eltern mit ihren getauften Kindern wieder ihren Platz in der Gemeinde ein, und feierten anschliessend gemeinsam das Heiligen Abendmahl.