Im Jahr 2001 beschloss die Generalversammlung der Vereinten Nationen (UNO) in der Resolution 55/282, jedes Jahr den 21. September als Internationalen Tag des Friedens zu begehen. Der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK), schloss sich 2004 an und rief den 21. September zu einem Internationalen Gebetstag für den Frieden auf.
Die Teilnehmenden sind vor allem aufgerufen, für einen gerechten Frieden in allen Gemeinschaften, Nationen und in der ganzen Welt zu beten und sich gemeinsam dafür einzusetzen. Seit 2005 beteiligt sich offiziell daran auch die Neuapostolische Kirche.
An diesem Tag soll der Frieden, innerhalb eines Landes und unter den verschiedenen Völkern der Erde Vorrang haben. Der Weltfriedenstag soll ein Tag der weltweiten Gewaltlosigkeit und des Waffenstillstandes sein. Gebete aus verschiedenen Teilen der Welt werden im Internet zum Beispiel über Facebook und Twitter zugänglich gemacht.
Nach Frieden streben und Frieden bewahren, das fängt im eigenen Herzen an. „Frieden suchen und Frieden halten, in der Familie und unserer Umgebung, kann schrittweise geschehen: in Gedanken und in Worten. Ein probates ‚erstes Mittel‘ zum Frieden ist, wenn wir nichts Böses über jemand sagen“, so Bezirksapostel Michael Ehrich, Präsident der Gebietskirche Süddeutschland.