In Blaubeuren feierte Apostel Volker Keck am Sonntagmorgen, 01.03.2026, mit neun Gemeinden einen Gottesdienst, bei dem das Gedenken an Verstorbene im Mittelpunkt stand. Gottesdienste im Gedenken an Entschlafene sind besondere Höhepunkte im Kirchenjahr, sie finden weltweit jeweils am ersten Sonntag im März, Juli und November statt.
Apostel Volker Keck bezeichnete den Gottesdienst als Freudenfest, da die Hoffnung auf die Auferstehung der Toten ein Bestandteil der christlichen Lehre sei. Auch wenn man die Verstorbenen vermisse und sich nach einem Wiedersehen sehne. Es verbinde sich die Überzeugung, dass Fürbitte für Verstorbene erforderlich sei und sich für sie auswirke, ebenso wie die Spendung von Sakramenten für Verstorbene möglich sei. Heil könne nur Gott schaffen, dabei könnten Gebete und Fürbitten den Weg weisen und die Liebe zu den Verstorbenen fühlbar machen.
Im Verlauf des Gottesdienstes verwies er auf Stammapostel Jean-Luc Schneider, der den Gottesdienst in Freetown (Sierra Leone) durchführte und dort die Sakramente für Entschlafene spendete.
Der Apostel las als Grundlage seiner Predigt ein Bibelwort aus Matthäus 8 Vers 8 vor: "Der Hauptmann antwortete und sprach: Herr, ich bin nicht wert, dass du unter mein Dach gehst, sondern sprich nur ein Wort, so wird mein Knecht gesund."
Mit dieser Aussage bewieß der Hauptmann von Kapernaum seinen großen Glauben. Er suchte Begegnung mit Jesus und kam zu ihm in einer demütigen Haltung. Dadurch konnte er Heilung erfahren.
Dass dies für Lebende und Tote gleichermassen gelte, betonte der Apostel in seiner Predigt. Heilung geschehe durch Sakramente, die Gott allen anbiete. Dabei könne man Trost und Kraft für sein Leben und seine Situation aus Gottes Wort schöpfen. Wer daran glaube, der könne Gottes Wunder erleben und auch für andere ein Segen sein, versprach der Apostel den Gottesdienstbesuchern. Es gehe darum, sich auf die nahe Wiederkunft Jesu vorzubereiten.
Bezirksvorsteher Frank Bolz empfahl den Gläubigen, sie sollten nicht versuchen, Gott mit dem Verstand zu erfassen und sich statt dessen in seine Hand fallen lassen. Eine demütige Haltung resultiere aus der Erkenntnis, wie groß Gottes Liebe sei.
Bezirksevangelist Lars Hechler wurde ebenfalls zum Predigtbeitrag an den Altar gerufen.
Nach der gemeinsamen Feier des Heiligen Abendmahls sprach Apostel Volker Keck gemeinsam mit allen Gläubigen der neun anwesenden Gemeinden ein Fürbittgebet für Verstorbene.