Eine besondere Begegnung erlebten die Amtsträger des Kirchenbezirks Ulm am Donnerstagabend, dem 23. April 2026. Bezirksapostelhelfer Martin Rheinberger, der zukünftige Leiter der Gebietskirche Süddeutschland, besuchte überraschend die Neuapostolische Kirche in Senden und hielt den Gottesdienst.
Grundlage für seine Predigt war das Bibelwort aus 1. Korinther 15,58: „Darum, meine lieben Brüder und Schwestern, seid fest und unerschütterlich und nehmt immer zu in dem Werk des Herrn, denn ihr wisst, dass eure Arbeit nicht vergeblich ist in dem Herrn.“
Ursprünglich war der Gottesdienst seit Monaten mit Apostel Volker Keck, dem Leiter des Apostelbereichs Ulm, geplant. Die kurzfristige Ankündigung des Bezirksapostelhelfers, der im Juni das Amt von Bezirksapostel Michael Ehrich übernehmen wird, verlieh dem Abend eine besondere Note. Ein Chor, gebildet aus den Amtsträgern des Bezirks, gestaltete den musikalischen Rahmen.
Tod, Auferstehung und Wiederkunft Christi im Fokus
In seiner Predigt konzentrierte sich der Bezirksapostelhelfer auf die zentralen Heilstatsachen des christlichen Glaubens. Er legte dar, dass die Verkündigung des Todes Christi nicht nur ein historisches Gedenken sei, sondern ein aktives Bekenntnis zum Opfer, das Jesus gebracht hat. Dieses Opfer bildet die Grundlage für die Vergebung der Sünden.
Darauf aufbauend wurde die Auferstehung Jesu als das entscheidende Fundament des Glaubens hervorgehoben. Sie sei der Beweis für den Sieg über den Tod und die Quelle der Kraft für alle Gläubigen. Der Glaube an den auferstandenen Christus, so der Bezirksapostelhelfer, gebe die Gewissheit, dass menschliche Schwachheit und Unvollkommenheit durch göttliche Stärke überwunden werden können.
Schließlich wurde der Blick auf die Zukunft gerichtet: die Verheißung der Wiederkunft Christi. Diese Erwartung gebe dem Glaubensleben Ziel und Ausrichtung und sei ein zentraler Trost und eine Motivation für die Christen.
Zu einem weiteren Predigtbeitrag wurde Apostel Volker Keck an den Altar gerufen.
Der Gottesdienst fand seinen feierlichen Abschluss in der gemeinsamen Feier des Heiligen Abendmahls.