Zum Bibelwort :"Wer will uns scheiden von der Liebe Christi? Trübsal oder Angst oder Verfolgung oder Hunger oder Blöße oder Gefahr oder Schwert?“ (Römer 8,35) predigte Apostel Hans-Jürgen Bauer am Mittwochabend, 06.03.2024 in der Kirche in Senden. Im Gottesdienst spendete er einem Baby die Sakramente Heilige Wassertaufe und Heilige Versiegelung.
Zum Abendgottesdienst hatten sich die Gläubigen der Gemeinde Senden und der eingeladenen Gemeinden Pfuhl, Laupheim, Strass und Beimerstetten versammelt.
Im Bibelwort habe Paulus den Römern erklärt, dass Gott sie liebe, erklärte Apostel Hans-Jürgen Bauer zu Beginn den Kontext des Bibelworts. Um alle Gläubigen zu erretten, habe Gott seinen Sohn auf die Erde gesandt, der sein Leben als Opfer für die Vergebung aller Sünden gegeben habe. Gott liebe die Menschen so, wie er seinen Sohn Jesus liebt, versicherte der Apostel den Gottesdienstbesuchern.
Von Gott geliebt zu werden, verschone demnach nicht vor irdischen Leiden, wie z.B. schwierige Lebensbedingungen, Krankheit,Belastungen und Sorgen. Auch vor geistlichem Leid würde man nicht verschont, z.B., dass sich viele Menschen von Gott abwenden oder Sorgen um die Zukunft der Gemeinde oder der Kirche. Paulus versichere in dem Bibelzitat, dass selbst das größte Unglück nicht von der Liebe Gottes scheiden könne, so Apostel Bauer.
Gottes Liebe besteht darin, ewiges Leben zu schenken. Seine Liebe könne man demnach nicht nach den Lebensbedingungen beurteilen. Jesus Christus, als Gottes geliebter Sohn habe viel leiden müssen. Niemand weiss, warum Gott Leid zulasse und einige schwer geprüft würden, während andere davon verschont blieben.
Sicher sei, dass Unglück nicht auf mangelnden Glauben zurückzuführen sei (vgl. Joh 9,1-3). Auch wenn der Einzelne Gottes Handeln nicht verstehen könne, gelte es an dessen Liebe zu glauben.
Weil Gott allmächtig sei, könne er ewiges Leben schenken. Gott bezeuge seine Liebe selbst in der allergrößten Not. Er tröste und helfe immer durch seine Nähe und schenke die nötige Kraft, um Prüfungen zu durchstehen. Die Prüfungen dürften nicht die Mission vergessen lasse, dass Jesus alle Gläubigen in die Welt gesandt habe, um seine Liebe zu bezeugen. Die Treue eines Jeden zu Christus und das Vertrauen in ihn in schwierigen Zeiten, seien wirkungsvollere Zeugnisse als Reden. Der Apostel rief zur Fürsorge an Leidtragenden auf, damit diese auch Gottes Liebe entdecken.
Zur Einleitung auf die Heilige Wassertaufe und Heilige Versiegelung und wurde von einem Musikensemble das Lied: "Weil ich Jesus Schäflein bin" gespielt.
Der Apostel sprach mit den Eltern des Täuflings über das Geschenk, ein gläubiges Elternhaus haben. Die große Verantwortung und Aufgabe der Eltern bestehe darin, ihrem Kind die Liebe Gottes vorzuleben.
Gespendet wird die Heilige Versiegelung ausschließlich von Aposteln, mit dem Gestus der Handauflegung und einem Gebet.
Die Sakramente Heilige Wassertaufe und Heilige Versiegelung bilden zusammen die Wiedergeburt aus Wasser und Geist. Empfangen Kinder die Heilige Versiegelung, bekennen die Erziehungsberechtigten stellvertretend den Glauben und geloben, das Kind im neuapostolischen Glauben zu erziehen.