Für Mittwoch, den 12. Juni 2024, hatte sich Bezirksvorsteher Frank Bolz zum Gottesdienst in der Gemeinde Beimerstetten angekündigt. Für die Gottesdienstbesucher völlig überraschend, führte Apostel Hans-Jürgen Bauer den Gottesdienst durch.
Apostel Bauer hatte für den Mittwoch den Beginn seiner letzten Reise als aktiver Amtsträger nach Westafrika geplant. Gemeinsam mit Bezirksapostel Michael Ehrich wird er Guinea und die Elfenbeinküste bereisen und sich dort von den Glaubensgeschwistern und Amtsträgern verabschieden. Der Beginn dieser Reise hatte sich um einen Tag verschoben und so besuchte der Apostel kurzfristig die Gemeinde.
Dem Gottesdienst legte er ein Bibelwort zugrunde, das als ein Teil in Matthäus 6, Vers 10 zu finden ist: „Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden“.
Im ersten Teil seiner Predigt ging der Apostel auf das Lied ein, das der gemischte Chor nach dem Bibelwort gesungen hatte „Wir Dein Anliegen auf den Herrn“ . So habe jeder seine Anliegen, ganz unterschiedlich je nach Lebensbedingungen. Alle Anliegen dürfte ein Jeder im Gebet Gott entgegenbringen, wodurch innere Ruhe entstehe und Gott den Gäubigen Kraft schenke, so Apostel Bauer.
Das Bibelwort ist ein Bestandteil des „Unser Vater“, dem Gebet, in dem Jesus seine Jünger lehrte, was wesentlich sei. Es gehe auch heute darum, dass Gottes Wille geschehe.
Der Apostel sprach über die Freiheit, sich zu entscheiden, ob man Gott nachfolgen wolle. Dazu sei es wichtig, seinen Willen zu kennen und danach zu handeln.
Heute werde der Wille Gottes durch das Wirken des Heiligen Geistes über Amtsträger in den Gottesdiensten verkündet. Gott wolle Heil und ewige Gemeinschaft mit ihm schenken. Der Glaube an Jesus Christus sei mit Vertrauen verbunden, auch wenn Gottes Willen nicht immer zu verstehen sei.
Aus diesem Glauben heraus könne man Gott erleben, so der Apostel. Weiter ging Apostel Bauer auf die Liebe Gottes ein. Jesus habe das Doppelgebot der Liebe gegeben. Es gehe darum, Gott und den Nächsten zu lieben.
Wer mit dem Willen Gottes einverstanden sei, solle versuchen ihn zu erfüllen, dazu reichten keine Lippenbekenntnisse. Die dazu nötige Kraft beinhalte das Jahresmotto 2024 „Beten wirkt“.
Für einen Predigtbeitrag wurden Bezirksvorsteher Frank Bolz und sein Stellvertreter Lars Hechler an den Altar gerufen. Bezirksvorsteher Bolz riet den Gottesdienstbesuchern, sich selbst zu prüfen, wofür ein Jeder seinen freien Willen einsetze. Jesus Christus lehre die Liebe zu Gott, und aus Demut stellten die Gläubigen ihren Willen unter den Willen Gottes. Das sei jeden Tag mit Arbeit verbunden. Dabei erkennen man, dass Gott immer nur das Ziel habe, einem Jeden wohlzutun.
Bezirksevangelist Lars Hechler sprach über das Gebet „Unser Vater“. Bei Sorgen und Nöten sollte man Gott keine Lösung vorgeben.
Den Höhepunkt des Gottesdienstes bildeten die Sündenvergebung und das Sakrament des Heiligen Abendmahls. Die Hostie erhielt jeder Gottesdienstbesucher direkt aus den Händen von Apostel Bauer.