Die Gläubigen der drei Gemeinden Ehingen, Biberach und Laupheim feierten am Mittwochabend, 29.01.2025, gemeinsam mit Apostel Volker Keck einen Gottesdienst. Mit Bischof Jürgen Gründemann und den Bezirksvorstehern Frank Bolz und Lars Hechler besuchte der Apostel die Kirche in Laupheim.
Ein Quartett begrüßte den Apostel und seine Begleiter mit dem Lied ".. ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben", aus dem Konzert der beiden Jugendchöre vom vergangenen Wochenende.
Zu Beginn des Gottesdienstes wünschte Apostel Volker Keck allen Gottesdienstbesuchern, die Nähe und Liebe Gottes zu spüren. Darum ginge es schließlich im Gottesdienst, aber auch im Alltag, dass man immer wieder Gottes Gegenwart fühlen könne. Das helfe in schwierigen Verhältnissen an Gottes Hand zu bleiben, sagte der Apostel.
"Denn der Herr hat Zion erwählt, und es gefällt ihm, dort zu wohnen." (Psalm 132 Vers 13) lag der Predigt zugrunde, womit der Begriff "Erwählung" im Mittelpunkt des Gottesdienstes stand. Er wisse wohl, dass die Vorstellung, dass Gott jemanden erwählt habe, auch als willkürliches Handeln missverstanden werden könne. Allerdings könne man keine menschlichen Maßstäbe und logisches Denken mit Gottes Handeln vergleichen.
Der Apostel definierte Erwählung als Gnadenmitteilung Gottes und nannte biblische Beispiele. Als von Gott zu einer bestimmten Aufgabe erwählte Menschen stünden Mose, Abraham und das Volk Israel. Weil es keine logisch nachvollziehbaren Gründe gäbe, warum die Wahl auf diese gefallen sei, müsse man glauben, so Apostel Keck. Nötig sei der Glaube an Gottes Weisheit und Allmacht, die menschliches Verstehen übersteige.
Auch Jesus habe seine Jünger, die späteren Apostel erwählt, und ihnen seinen Missionsauftrag gegeben.
Auch an diesem Abend wolle Gott allen Gläubigen sagen, dass ein Jeder von Gott erwählt sei, betonte Apostel Keck. Er empfahl den Gottesdienstbesuchern ihre Empfindungen zu prüfen, wenn man über die Gnade nachdenke, die Gabe Heiligen Geistes empfangen zu haben.
Ein Jeder könne sich selbst fragen, ob er Gott genug Raum geben würde. Wo Jesus wohne, wirke sich das aus und sei für die Umgebung spürbar. Gemäss dem Jahresmotto gelte es, Liebe, Frieden und Freude mit anderen zu teilen und dafür zu beten, dass alle Menschen Zugang zum Heil in Christus finden.
Bischof Jürgen Gründemann wurde an den Altar gerufen, um die Predigt zu ergänzen.
Vor der gemeinsamen Feier des heiligen Abendmahls spendete Apostel Volker Keck zwei kleinen Kindern das Sakrament der Heiligen Versiegelung. Das Frauenquartett trug zur Einstimmung ein Lied mit Orgelbegleitung vor.
Im Anschluss an den Gottesdienst verabschiedeten sich viele der Gottesdienstbesucher persönlich von Apostel Keck, Bischof Gründemann und den Bezirksämtern, sowie Apostel i.R. Hans-Jürgen Bauer.