Am 20. März 2025 begaben sich rund 40 Teilnehmer des Generationentreff Ulm auf eine spannende Entdeckungsreise. Ihr Ziel war das Münsinger Albgut, ein einzigartiges Areal historischer Kasernen, das heute traditionelle Handwerkskunst erlebbar macht.
Pünktlich um 13 Uhr versammelten sich die Teilnehmer am Parkplatz der Donauhalle zur gemeinsamen Abfahrt. Busfahrer Rainer steuerte die Gruppe über die reizvolle Landschaft der Laichinger und Münsinger Alb in Richtung Auingen, wo das Biosphärenzentrum einen ersten Zwischenstopp bot. Bei strahlendem Sonnenschein eröffnete sich ein weiter Blick über die noch karge, aber eindrucksvolle Natur der Schwäbischen Alb.
Um 14 Uhr erreichte die Gruppe das Albgut, wo sie vom einem Mitarbeiter der gläsernen Nudelmanufaktur bereits erwartet wurden. In einem informativen Vortrag erläuterte er die Besonderheiten verschiedener Mehlsorten sowie die handwerkliche Herstellung unterschiedlichster Nudelvariationen. Jeden Tag werden in der Manufaktur Tausende von Eiern frisch aufgeschlagen, eine traditionelle Herstellungsmethode, die für herausragende Qualität sorgt, ganz wie zu Großmutters Zeiten. Ergänzt wurde der Vortrag durch einen Film, der die maschinelle Verarbeitung anschaulich darstellte. Leider war die gläserne Produktion an diesem Tag nicht in Betrieb, doch als Trost erhielt jeder Teilnehmer eine Packung Nudeln aus eigener Herstellung als Geschenk.
Anschließend lud das Pasta Studio zu einer gemütlichen Kaffeepause ein. Ein liebevoll gedeckter Tisch und ein verlockendes Kuchenbuffet boten Gelegenheit zum Genießen und geselligen Austausch. Frisch gestärkt erkundeten die Teilnehmer danach das weitläufige Gelände des Albguts. Die historischen Kasernen, nummeriert zur besseren Orientierung, beherbergen eine Vielzahl an Manufakturen, die hochwertige Handwerksprodukte fertigen. Von duftender Seife über edle Öle und weiche Wolle bis hin zur traditionellen Kaffeerösterei – die Vielfalt der kleinen Betriebe beeindruckte.
Um 17 Uhr versammelte sich die Gruppe für ein gemeinsames Erinnerungsfoto. Bevor die Rückfahrt nach Ulm angetreten wurde, rundete ein gemeinsames Abendessen in einem Restaurant auf der Ehinger Alb den gelungenen Tag ab. Gegen 19 Uhr kehrten die Teilnehmer voller neuer Eindrücke nach Ulm zurück.