Es sei ein Festtag für die ganze Gemeinde sagte Bezirksvorsteher Frank Bolz zu Beginn seiner Predigt, am Sonntagmorgen, 27.04.2025 in der Kirche Ulm-Ost. Fünf Konfirmandinnen und ein Konfirmand gelobten im Gottesdienst ihre Treue zu Gott. Das Bibelwort aus Philliper 2 Vers 4: "Und ein jeder sehe nicht auf das Seine, sondern auch auf das, was dem andern dient." lag der Predigt zugrunde.
Die sechs jungen Christen waren mit ihren Familien, Gästen und den Gemeinden Biberach und Senden eingeladen, ihre Konfirmation im Gottesdienst in der Kirche Ulm-Ost zu feiern.
Das sie die bewusste Entscheidung getroffen hätten, ihr Leben mit Gott zu führen, sei der Grund für diesen Festtag, so Bezirksvorsteher Frank Bolz. "Gott will dich berühren, weil er dich liebt", versicherte er den Konfirmandinnen und dem Konfirmand, und empfahl alle logischen Überlegungen einmal hinten anzustellen. Das Beispiel der Jünger auf dem Weg nach Emmaus zeige, dass es darum gehe, Jesu Nähe zu erleben und zu spüren. (Luk. 24,32)
Jesus habe einen klaren Rahmen für seine Nachfolge festgelegt, der bis heute gültig sei, sagte der Bezirksälteste:"...du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von ganzem Gemüt und mit all deiner Kraft (...)(und) deinen Nächsten lieben wie dich selbst« (Markus. 12, 29-31). Das sogenannte Doppelgebot der Liebe stehe nicht im Widersruch, sein leben erfolgreich zu gestalten und dabei Freude zu erleben. Das erste Wunder Jesu belege dies.
"Alleine könnt ihr die Erfüllung des Gelübdes nicht schaffen", so Bezirksältester Frank Bolz über den wichtigen Beitrag der Gemeinschaft. Er forderte die Gemeinde und die Familien der Konfirmandinnen und des Konfirmanden auf, die jungen Christen zu unterstützen. Dazu brauche es keinen erhobenen Zeigefinger, sondern man solle sich gegenseitig wertschätzen und achten.
Der Konfirmandenlehrer, ein Priester der Gemeinde Senden, wurde zum Predigbeitrag an den Altar gerufen. Er hatte die jungen Christen ein Jahr lang begleitet und gelehrt.
Bezirksältester Frank Bolz ermutigte die Konfirmandinnen un den Konfirmanden in seiner persönlichen Ansprache, mit Jesus im Gebet über alles zu sprechen. Ihm könnten sie auch alles sagen, was sie belaste. " Lasst euch von Jesus helfen!", riet er und empfahl über Fragen und zweifelnde Gedanken mit Seelsorgern und ihren Familien zu sprechen.
Der Bezirksälteste rief jeden der Gottesdienstbesucher dazu auf, das eigene Gelübde zu erneuern und in Gedanken mitzusprechen.
Laut Liturgie sprachen die Konfirmandinnen und der Konfirmand vor der Gemeinde das Gelübde. Der Konfirmationssegen wurde unter Handauflegung gespendet.
Bezirksvorsteher Frank Bolz gratulierte den Konfirmandinnen und dem Konfirmanden und hieß sie als eigenverantwortliche Christen in der Gemeinde und im Kreis der Jugend willkommen und überreichte ihnen einen Brief des Stammapostels Jean-Luc Schneider.
Es schloss sich die gemeinsame Feier des Heiligen Abendmahls an.