Bundesweit erfüllt mehr als jeder vierte Erwachsene im Zeitraum eines Jahres die Kriterien einer psychischen Erkrankung. Daher gilt der Förderschwerpunkt 2025 des Hilfswerks der Neuapostolischen Kirche Süddeutschland e.V. der Hilfe für psychisch erkrankte Menschen. Mit dem Jahresförderschwerpunkt 2025 will human aktiv die engagierte Arbeit in Tagesstätten unterstützen, die sich um Menschen mit psychischen Erkrankungen und seelischen Behinderungen kümmern. Dafür steht ein Budget von 250.000 Euro zur Verfügung. In Biberach ist die Tagesstätte des Gemeindepsychiatrischen Zentrums GPZ die Anlaufstelle und Treffpunkt für Menschen mit psychischen Erkrankungen. Deren Leiterin freute sich über die Spende von 1800 Euro von human aktiv.
Waltraud Riek, die Leiterin der Tagesstätte des GPZ Biberach freute sich über die Spende von Human aktiv über 1800 Euro. Bei der Übergabe des Schecks am 28.09.2025 gab sie den Gottesdienstbesuchern der Gemeinde Biberach einen kurzen Einblick in die Arbeit des GPZ.
Die Tagesstätte ist ein offener Treffpunkt für Menschen mit einer psychischen Erkrankung, deren Angehörige und Freunde.
Hier besteht die Möglichkeit Kontakte zu knüpfen und Gemeinschaft zu erleben. Eine der häufigsten Begleiterscheinungen einer psychischen Erkrankung sei die Einsamkeit, so Frau Riek. Daher seien die Begegnungen und Gespräche in der Tagesstätte wichtig.
Ist ihre psychische Gesundheit (engl. ‚mental health‘) beeinträchtigt, sind Menschen oft antriebsloser, sorgen sich weniger um sich selbst, ihre Bildung, Arbeit und Teilhabe am sozialen Leben. Laut des Hohen Kommissariats der Vereinten Nationen für Menschenrechte (OHCHR) lebt weltweit jede zehnte Person mit einer psychischen Erkrankung – Tendenz steigend.(Quelle:DGVN).
In Deutschland sind jedes Jahr 27,8 % der erwachsenen Bevölkerung von einer psychischen Erkrankung betroffen . Das entspricht rund 17,8 Millionen betroffenen Personen, von denen pro Jahr nur 18,9 % Kontakt zu Behandlerinnen und Behandlern aufnehmen. Zu den häufigsten psychischen Erkrankungen zählen in Deutschland Angststörungen, gefolgt von affektiven Störungen und Störungen durch Alkohol- oder Medikamentenkonsum. (dgppn Stand Februar 2025).