Am Sonntag, 09. November 2025 besuchte Bischof Jürgen Gründemann die Gemeinde Ulm-West. Bezirksältester Frank Bolz und Bezirksevangelist Lars Hechler begleiteten ihn. Zu dem Gottesdienst war die Gemeinde Laupheim eingeladen.
Als Bibelwort für den Gottesdienst am Sonntagmorgen hatte Bischof Gründemann Matthäus 25, Vers 40 ausgewählt: "Und der König wird antworten und zu ihnen sagen: Wahrlich, ich sage euch: Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan."
Der Bischof begrüßte die große Gemeinde herzlich. Er fragte, mit welcher Erwartung die Gottesdienstteilnehmer heute in die Kirche gekommen seien. Gott sei für alle da, aber ein Jeder hätte auch Aufgaben. Jesus Christus gebe alles, was nötig sei. Damit könne man arbeiten und sein Leben verändern.
Bezugnehmend auf das Bibelwort, führte Bischof Gründemann aus, dass man Jesus Christus erlebe, wenn man mit ganzem Herzen Gutes tue. Wer bereit sei zu helfen und zu dienen, schaffe die Gemeinschaft mit Jesus Christus. Man solle im Zeichen der Liebe und Verbundenheit ein Zeichen setzen, wenn sich jemand in Not befände. Jesus Christus lehre das. Er identifiziere sich mit denen, die nichts haben. Auch wessen Bruder etwas habe, dasman selbst nicht habe, könne man sich trotzdem von Herzen mit ihm freuen. Jeder Mensch sollte Gott danken, dass der andere es habe. Dies beträfe nicht nur natürliche Gaben, sondern auch geistige.
Ein Priester der Gemeinde Ulm-West, der Vorsteher der Gemeinde Laichingen und Bezirksvorsteher Frank Bolz ergänzten die Predigt.
Der Gottesdienst wurde musikalisch durch Orgelspiel, Gemeinde- und Kinderchor umrahmt.
Im Anschluss an die gemeinsame Feier des Heiligen Abendmahls wurde der Gottesdienst mit Gebet beendet. Die Gottesdienstbesucher hatten die Gelegenheit, sich von Bischof Gründemann zu verabschieden.