Die Gemeinden Ehingen, Biberach und Riedlingen hatten sich am Donnerstagabend, 18.12.2025 in der Kirche in Riedlingen versammelt, um gemeinsam mit Apostel Volker Keck einen Gottesdienst zu feiern. Er predigte zum Thema Reichtum und Armut, nach dem Bibelwort: "Und er hob seine Augen auf über seine Jünger und sprach: Selig seid ihr Armen; denn das Reich Gottes ist euer." ( Lukas 6, 20)
Im Bibelwort aus den sogenannten Seligpreisungen spricht Jesus positiv über die Zukunft von armen Menschen. Apostel Volker Keck wies in seiner Predigt darauf hin, dass es sich hier um eine innere Haltung handelt, die nichts mit materiellem Vermögen zu tun hat. Er beschrieb dass "arme" Gläubige sich ihrer Sündhaftigkeit bewusst seien. Ihr Verhalten sei von Demut geprägt und dem geduldigen Warten auf die nahe Wiederkunft Jesu. Wer sich selbst nicht über andere erhaben fühle, sei bereit, Gott zu dienen. Nicht nur für eine begrenzte Zeit oder ein Projekt. Es gehe darum, Gott dauerhaft an dem Platz zu dienen, auf den man von Gott gestellt worden sei.
Das bestätigte der Vorsteher der Gemeinde Senden in seiner Co-Predigt. Er erwähnte die Textstelle eines Lieds :" Nichts hab ich zu bringen, alles Herr bist du" als Beispiel einer Gott gefälligen Armut.
Gott habe seinen Erlösungsplan gegen alle Widerstände präzise und minutiös durchgeführt, sagte der Priester und verspach den Gottesdienstbesuchern, dass Gott mit jedem Einzelnen ebenfalls einen Plan habe. Wer sich von Gott führen lasse und ihm vertraue, erlebe, wie Gott sein Vorhaben erfülle.Ihm gelinge dies trotz schwieriger Umstände und Widrigkeiten.
Bezirksvorsteher Frank Bolz nannte Petrus und Johannes Begegnung mit dem Bettler an der schönen Pforte als biblisches Beispiel. (Apg 3,1-10) Der geheilte Bettler wurde zum lebenden Beweis für die Auferstehung und die Macht Jesu. Die Botschaft von Hoffnung und Heilung durch Jesu erlebe man auch im Gottesdienst und im Annehmen der Sakramente.
Die gemeinsame Feier des Heiligen Abendmahls bildete den Höhepunkt des Gottesdienstes.
Die Sänger der drei Gemeinden formten gemeinsam einen gemischten Chor, der den Gottesdienst musikalisch umrahmte.