Am Sonntag, den 05. Mai 2024 wurde die neue Orgel der Kirchengemeinde Blaubeuren-Asch im Rahmen einer Orgelmatinée vorgestellt. Der Orgelsachverständige Andreas Ostheimer (NAK Tübingen) verglich die Orgel mit dem Mensch - „Ohne den Geist Gottes geht gar nichts“ und eröffnete die Vorstellung des Instruments mit einem Orgelstück.
Bereits seit Langem bestand der Wunsch der Gemeinde nach einer neuen Orgel. Mit der Zusage für ein neues Instrument, begann bereits im Jahr 2020 die Restaurierung der Orgel.
Die mechanische Pfeifenorgel aus den 1970er Jahren stammt ursprünglich aus einem Kloster Nähe Freiburg, welches im Jahre 2015 aufgelöst wurde. Bestehend aus acht Registern, verteilt auf zwei Manuale und einem Pedalwerk, sowie 514 Pfeifen überzeugt die Orgel mit Ihren historischen Klangeigenschaften. Andreas Ostheimer demonstrierte die Registerfarben in Ihren Details, aber auch im Klangbild des vollen Registers.
Das historische Instrument wurde in Zusammenarbeit mit Orgelbauer Andreas Schmutz (Donnstetten, Römerstein) und Unterstützung von Fabian Weimer (Gemeinde Blaubeuren-Asch) mühevoll aufbereitet. Die lange Lagerung des Instruments, seit dem Abbau im Jahr 2015, stellte eine große Herausforderung dar.
Jeder Schritt der Restaurierung, angefangen von der Abholung der Orgel in Ihren Einzelteilen, über die neue Rundung der Pfeifen sowie Aufbereitung von Register- und Wellenbrett wurden dokumentiert und von Andreas Ostheimer im Detail erläutert.
Nach Abschluss der erfolgreichen Restaurierung wurde das Instrument innerhalb weniger Wochen in der Gemeinde wieder aufgebaut. Die Orgel wurde farblich an die Einrichtung des Kirchengebäudes angepasst und rundet somit das Gesamtbild ab.
In einer Bildpräsentation wurden alle Anwesenden auf die Reise der eindrucksvollen Aufarbeitung mitgenommen.
Ein ganz besonderer Dank gilt Andreas Ostheimer, Andreas Schmutz und Fabian Weimer sowie allen Mitwirkenden und Unterstützern.