"Herr du bist du unsre Zuflucht" sang der gemischte Chor zu Beginn des Gottesdienstes und gab damit einen ersten Impuls für die Predigt am Mittwochabend, 25.09.2024. Die Gläubigen der Gemeinden Ulm-West, Ulm-Ost, Laupheim, Blaustein, Senden hatten sich in der Kirche Ulm-West versammelt, um gemeinsam den Gottesdienst mit Apostel Volker Keck zu feiern.
Als Grund des Hierseins aller Gottesdienstbesucher bezeichnete Apostel Volker Keck die Gewissheit, dass man bei Gott Zuflucht finden könne. Gott tröste und stärke im Gottesdienst, indem er sein Wort, seine Gande und Sakramete schenke.
Im vorgelesenen Bibelwort gehe es um den sogenannten Fischzug des Petrus, so Apostel Keck. "Und als er aufgehört hatte zu reden, sprach er zu Simon: Fahre hinaus, wo es tief ist, und werft eure Netze zum Fang aus! Und Simon antwortete und sprach: Meister, wir haben die ganze Nacht gearbeitet und nichts gefangen; aber auf dein Wort hin will ich die Netze auswerfen."(Lukas 5 Vers 4,5)
Jesus habe Petrus eine Anweisung gegeben, so Apostel Keck. Petrus habe auf die Stimme des Herrn gehört und die Anweisung befolgt, obwohl diese seiner Erfahrung und Vernunft widersprach.
Obwohl Gott als Schöpfer den Gläubigen alles ohne deren Zutun bereiten könne, sei es doch Aufgaben eines Jeden, sich dem Leben und all seinen Herausforderungen zu stellen. Gott rufe auch heute einen Jeden in seinen Dienst, wie damals die Fischer, ohne jedoch alle Probleme wegzunehmen, fasste der Apostel zusammen.
Es gelte dem Herrn zu dienen und nachzufolgen, um für seine nahe Wiederkunft vorbereitet zu sein, sagte der Apostel zu seiner Frage, worum es im Leben gehe.
Wer Zuflucht bei Gott suche, auf seine Stimme höre, vertraue wie Petrus und Gottes Rat befolge, dem helfe Gott das Glaubenziel zu erreichen. Der Apostel erinnerte daran, dass es darauf ankomme, beständig in der Lehre der Apostel, in der Gemeinschaft, im Brotbrechen und im Gebet zu bleiben.
Die Netze der Fischer von verglich Apostel Keck als Beispiel mit den heutigen Netzwerken, wo man viele Kontakte knüpfe. Jesus solle in diesem Netzwerk der zentrale Knotenpunkt sein, von dem alles ausgehe und zu dem alles hinführe.
Der Apostel rief Bischof Jürgen Gründemann zur Predigtergänzung an den Altar. Er wünschte den Gottesdienstbesuchern, dass sie immer die Stimme Gottes erkennen könnten, wenn er den Einzelnen rufe.
Vor der gemeinsamen Feier des Heiligen Abendmahls trat ein Ehepaar mit seiner kleinen Tochter auf dem Arm an den Altar, der Apostel Keck das Sakaramt der Heiligen Versiegelung spendete.
Nach dem Gottesdienst konnten sich alle Gottedienstbesucher perönlich verabschieden und Apostel i.R. Hans-Jürgen Bauer Glückwünsche zum seinem Geburtstag aussprechen, den er an diesem Tag feierte.