An Palmsonntag, 13. April 2025 hatte sich eine große Gemeinde in der Kirche Ulm-Ost versammelt, um den Gottesdienst mit Bezirksapostel Michael Ehrich zu feiern. Die Gläubigen der Gemeinden Ehingen, Senden, Beimerstetten, Laichingen, Laichingen-Machtolsheim, Pfuhl, Riedlingen und Schelklingen waren zum Gottesdienst in die Kirche Ulm-Ost eingeladen. In den Kirchen Blaubeuren-Asch, Blaubeuren, Biberach, Blaustein, Laupheim und Ulm-West feierten die Gläubigen den Gottesdienst per Live-Übertragung mit.
Wie bei christlichen Hochfesten als Teil der Liturgie üblich, las eine junge Frau aus Matthäus 21, 1-11, die mit "Jesu Einzug in Jerusalem" überschrieben Verse aus dem Matthäusevangelium und rückte das biblische Geschehen an Palmsonntag in den Mittelpunkt.
Das Bibelwort aus Matthäus 21, Vers 10, 11 lag der Predigt zu Grunde: "Und als er in Jerusalem einzog, erregte sich die ganze Stadt und sprach: Wer ist der? Das Volk aber sprach: Das ist der Prophet Jesus aus Nazareth in Galiläa."
So eingestimmt in das biblische Geschehen beim Einzug Jesu in Jerusalem sprach Bezirksapostel Michael Ehrich über den damaligen Aufruhr in der Stadt und die damit verbundenen Erwartungen der vielen Menschen, die daran teilnahmen. Mit Palmzweigen, als Symbol des Sieges, und lauten Hosianna-Rufen, habe die Menge ihre Hoffnung auf die Verbesserung ihrer irdischen Umstände ausgedrückt.
Die meisten Menschen hätten Jesus nicht als Gottes Sohn erkannt, sagte der Bezirksapostel in seiner Predigt, und stellte den aktuellen Bezug her.
Er versicherte den Gläubigen, dass jeder Mensch von Gott gewollt, geschaffen und geliebt sei und auch heute bei einem Jeden ins Innere einziehen wolle. Wenn Jesus einziehe, bedeuete dies, dass man seinen Glauben bewusst lebe und sein Verhalten an Jesu ausrichte und Jesu Evangelium verkünde.
Der Bezirksapostel sprach darüber, wie es gelingen kann, im seinem Inneren Raum für Jesus zu schaffen.
- Erinnerung an die "Wunder" und positiven Erlebnisse, die Jesus an einem getan habe
- Demütige Haltung vor Gott
- Doppelgebot der Liebe erfüllen
- Zurückstellen von persönlichen Interessen, aus Liebe zu Jesu
- Mit dem Gebet die Kräfte des Himmels bewegen
Der Sieg des Herrn sei errungen und gelte bis heute ohne Einschränkung.
Wer sich bewusst dafür entscheide, Jesus in sein Inneres einziehen zu lassen, an dem seien die Auswirkungen sichtbar, versprach Bezirksapostel Michael Ehrich. Um im Gottesdienst Jesu Nähe zu erleben, riet er den Gottesdienstbesuchern bereits im Voraus, Ruhe in und um sich zu schaffen.
Er rief die beiden stellvertenden Bezirksvorsteher Wolfgang Kienle (Bezirk Göppingen/Kirchheim) und Jens Neubert (Bezirk Heidenheim) zur Predigtzugabe an den Altar.
Vor der gemeinsamen Feier des Heiligen Abenmahls spendete der Bezirksapostel fünf Kindern das Sakrament der Heiligen Versiegelung durch Gebet und Handauflegung. Sie waren mit ihren Eltern vor den Altar gekommen. In seiner persönlichen Ansprache an die Eltern erinnerte der Bezirksapostel an deren Aufgabe, Gott in den Mittelpunkt des Lebens zu stellen und den Kindern zu vermitteln, dass Gott sie durch Leben begleiten wolle.
Nach der gemeinsamen Feier des Heiligen Abendmahls für alle Gottesdienstteilnehmer und für Entschlafene, ordinierte der Bezirksapostel eine Diakonin und einen Priester für die Gemeinde Ulm-Ost.
Der gemischte Chor mit vier Solisten und Klavierbegeleitung setzte musikalische Akzente und stimmungsvolle Beiträge.