Am Sonntag, den 02. August 2026, besuchte Apostel Volker Keck die Gemeinde Ulm-Ost, wo fünf weitere Gemeinden eingeladen waren. Im Verlauf des Gottesdienstes spendet er neun Kindern das Sakrament der Heiligen Versiegelung.
Die Gemeinden Ulm-Ost, Beimerstetten, Blaustein, Pfuhl, Senden und Ulm-West hatten sich als eine große Gemeinde am Sonntagmorge versammelt. Apostel Volker Keck leitete den Gottesdienst und legte seiner Predigt das Wort aus Kolosser 3, 12 zugrunde: „So zieht nun an als die Auserwählten Gottes, als die Heiligen und Geliebten, herzliches Erbarmen, Freundlichkeit, Demut, Sanftmut, Geduld“
Zuerst erinnerte Apostel Keck an Jesu Christus, der nach seiner Auferstehung mit den Worten: „Friede sei mit euch!“ den Jüngern Frieden, Kraft und Stärke in ihre Gemeinschaft gebracht hatte. Solchen Frieden wünschte der Apostel jedem Gottesdienstbesucher und dass sich daraus Freude entwickeln möge.
Im Bibelwort spiele die Stadt Kolossä eine große Rolle, eine damalige Textilstadt. Der Apostel forderte die Gläubigen sinnbildlich dazu auf, manch lieb gewordenes Kleidungsstück abzulegen, auch wenn es schwer falle. Im übertragenen Sinne seien damit Eigenschaften und Verhaltensweisen gemeint, die nicht mit dem Evangelium vereinbar seien.
Alte Gewohnheiten ablegen – neue anziehen
Die neuen Kleider von Gott sind Geschenke und kosten nichts. Als Sinnbild für göttliche Tugenden hängen sie schon bereit, ein Jeder müsse sie nur anziehen.
Die neuen Kleider – was sie bedeuten:
-Herzliches Erbarmen
wie der barmherzige Samariter, der einem Fremden half.
-Freundlichkeit
nicht nur am Sonntag, sondern jeden Tag.
-Demut
den anderen wichtiger nehmen als sich selbst. Jesus ist das Vorbild: Er wusch seinen Jüngern die Füße.
-Sanftmut
Jesus nannte sich selbst sanftmütig. Wir dürfen zu ihm kommen.
-Geduld
Das Warten auf die Wiederkunft Jesu Christi ist keine Verzögerung, sondern Geduld Gottes mit uns.
„Über alles aber ziehe an die Liebe, die da ist das Band der Vollkommenheit.“ (Kolosser 3,14), Dieses Band halte alles zusammen und halte in schwierigen Zeit Belastungen stand, ohne zu reißen.
Nach dem gemeinsamen Gebet Vaterunser und der Freisprache spendete Apostel Keck neun Kindern die Gabe des Heiligen Geistes. Dazu waren die Eltern mit ihren Kindern vor den Altar gekommen.
Im Anschluß verabschiedete er einen Diakon der Gemeinde Ulm-West in den Ruhestand.