Zum Beginn des neuen Schuljahres, am Sonntag 08. September 2024, hatte Bezirksältester Frank Bolz alle Schulkinder des Bezirks nach Schelklingen eingeladen um gemeinsam einen Gottesdienst zu feiern. Am Samstag zuvor hatten die Kinder mit ihren Lehrerinnen Lieder für den Gottesdienst geübt und mit viel Geschick und Ausdauer Schüsselanhänger geknüpft.
Mit rund hundert Gottesdienstbesuchern und annähernd fünfzig Kindern war die Kirche in Schelklingen am Sonntagmorgen voll besetzt. Der Gottesdienst zum Schulbeginn stand unter dem Motto: "Jesus-mein treuer Begleiter".
Als Grundlage seiner Predigt las Bezirksältester Frank Bolz ein Bibelwort aus Matthäus 14 Vers 29 vor: „Und er sprach: Komm her! Und Petrus stieg aus dem Boot und ging auf dem Wasser und kam auf Jesus zu.“
Einige Kinder stellten die Handlung von Jesus und Petrus auf dem Wasser schaupielerisch sehr lebhaft nach, um das biblische Geschehen zu veranschaulichen. Ein vor dem Altar ausgelegter Teppich symbolisierte ein Schiff, umgeben von Wind, Wasser. Die Gottesdienstbesucher applaudierten spontan und Bezirksältester Frank Bolz trat in die Mitte der Kinder und motivierte sie mit vielen Fragen zur aktiven und freudigen Teilnahme am Gottesdienst:
„Wie kann das sein, dass Petrus auf dem Wasser gehen kann?“ fragte er die Kinder. Nach anfänglichem „...keine Ahnung“ kam als Antwort „...wenn man glaubt“. Genau auf diesen Glauben komme es an, betonte der Bezirksvorsteher und der Zuruf Jesu: „Komm her“. Wenn man das Wort Gottes glaube, würden Dinge möglich, die sonst unmöglich wären.
Auf die Frage „Freust du dich auf die Schule?“ kam mehrheitlich ein „ja“. Das sei "klasse", auch wenn in der Schule „Stürme“gebe , also Situationen vor denen man Sorge habe, z.B. vor Klassenarbeiten. esus Christus sei immer da und mache Unmögliches möglich. Darauf kam aus Kindermund die mutige Frage: „Warum gibt es dann schlechte Noten“? Die Antwort des Bezirksältesten galt allen, Kindern und Erwachsenen: „Wir müssen das Unsere tun“ und für die Kinder heiße das eben lernen, lesen, üben und Hausaufgaben machen.
Auf die Frage „Wie reden wir mit Jesus, betet ihr alle?“ kamen ganz viel Ja-Stimmen und der Bezirksälteste ermunterte die Kinder, so zu beten, wie es einem im Herzen stehe, und dass man auch mal die Hände unter der Schulbank falten könne.
In Erinnerung an das Jahresmotto „Beten wirkt“ sangen die Kinder das passende Lied „Beten hilft“.
Bezirksevangelist Lars Hechler ergänzte die Predigt, indem er die Kinder nach dem Bibelwort fragte, ob sie das so glauben können, oder denken, dass es eine erfundene Geschichte sei.
Die vielen gestreckten Hände der Kinder zeigten deren Überzeugung: „Ja, das ist wirklich wahr“. Der Bezirksevangelist ermutigte die Kinder, ihren Großeltern von dem Gottesdienst und der Geschichte von Petrus zu erzählen, und ihnen zu sagen, dass Jesus nicht nur den Kindern hilft, sondern auch den Betagten Halt gebe, wenn sie sich nicht mehr so sicher bewegen können.
Nach der Feier des Heiligen Abendmahls und dem Gebet mit Schlusssegen erhielten die Erstklässler ein Geschenk zum Schulbeginn. alle Kinder, die am Vortag fleißig gebalstelt hatten, erhielten ihre am Altar aufgehängten Schlüsselanhänger als Symbol, dass Jesus „mein treuer Begleiter“ ist.