Am letzten Sonntag vor Beginn des neuen Schuljahrs, 14.09.2025, trafen sich die Kinder des Ulmer Kirchenbezirks in der Kirche in Laupheim. Bezirksvorsteher Frank Bolz hatte alle Kinder eingeladen, um gemeinsam einen Gottesdienst zu feiern.
„Ich danke dir und staune, dass ich so wunderbar geschaffen bin. Ich weiß, wie wundervoll deine Werke sind.“ (Psalm 139,14) Mit diesem Bibelwort eröffnete Bezirksältester Bolz den Kindergottesdienst in Laupheim.
Es war genau diese Botschaft, die er den Kindern mit auf dem Weg geben wollte.
Manchmal sei es schwer zu verstehen, dass wirklich jedes Kind auf dieser Welt ein Gotteskind sei, und jedes Kind wundervoll. Bei Menschen sei es wie mit manchen Tieren. Da gibt es welche die finde man süß, schön und toll; man verbringe gerne Zeit mit Ihnen. Und dann gebe es welche, die finde man eklig, wie Spinnen oder Schlangen. Man wolle keine Zeit mit ihnen verbringen.
Mit dem anstehenden Schulbeginn treffe man viele Kinder und Lehrer. Auf manche freue man sich und auf manche nicht. Doch jedes Kind sei wichtig, jedes Kind sei geliebt und von Gott gewollt. Der liebe Gott helfe bei allem, auch bei schwierigen Situationen (in der Schule).
Ein Priester ergänzte die Predigt durch eine Fabel. Er erzählte von einer Spinne, die einen Faden aus Ihrem Netz sparen wolle, die Entscheidung fiel auf einen Faden, den sie augenscheinlich nicht brauchte. Sie schnitt den Faden durch und das ganze Netz fiel in sich zusammen, da es der Faden nach oben war. Dort war das Netz befestigt. Dieser Faden nach oben gleiche der Beziehung zu Gott. Wer sein Leben bei Gott festmache, bestehe auch schwierige Situationen. Er betonte, dass man die Verbindung durch Beten stärken könne.
Bezirksevangelist Lars Hechler stellte den Kindern die Frage ob sich im Laufe des Gottesdienst schon etwas in den Kindern verändert hätte.
Trotz erlebter Predigt möge man manche Menschen weiterhin nicht, und freue sich auch nicht aufs Wiedersehen, Das sei so bei Kindern und Erwachsenen. Doch der liebe Gott habe alles gemacht, alle Kinder und Erwachsenen seien wunderbar. Auch wenn sich die Kinder das nicht vorstellen könnten. Er sprach darüber, dass Gottes Macht unbegrenzt sei und er alles Möglich machen könne und über die Kraft des Gebets.
Nach dem Gottesdienst nahmen die Kinder an einem gemeinsamen Snack und Spielen teil und verbrachten den Mittag gemeinsam.