Fünf Gemeinden feierten den Gottesdienst am Sonntagmorgen, 19.11.2023 in der Kirche Ulm-Ost gemeinsam mit Apostel Hans-Jürgen Bauer. Die Ruhesetzung von vier Priestern und dem damit verbundenen Vorsteherwechsel der Gemeinden Senden und Nersingen-Straß prägten den Gottesdienst. Die Gottesdienstbesucher freuten sich mit drei Kindern und einer Erwachsenen, denen Apostel Bauer das Sakrament der Heiligen Versiegelung spendete.
Zum Gottesdienst in die Kirche Ulm-Ost waren die Gemeinden Senden, Nersingen-Straß, Neu-Ulm/Pfuhl und Beimerstetten eingeladen, die Gemeinde Riedlingen per Live-Übertragung angeschlossen, um die personellen Veränderungen persönlich miterleben zu können. Der bisherige Vorsteher der Gemeinde Senden trat altershalber in den Ruhestand. Apostel Hans-Jürgen Bauer entband ihn von seinen aktiven Aufgaben. Ebenso verabschiedete er je einen Priester der Gemeinden Pfuhl, Ulm-Ost und Ulm-West vom aktiven Dienst. In seiner Ansprache bedankte er sich, auch im Namen aller Gläubigen, bei den Amtsträgern und deren Familien.
Gott allein wisse bis ins Detail um alles, was ein Jeder in einer liebevollen und demütigen Haltung getan hätte, so Apostel Bauer. Gott sei es auch, der darauf seinen Segen lege.
Der Apostel beauftragte den bisherigen Vorsteher der Gemeinde Nersingen-Straß, als künftiger Vorsteher die Gemeinde Senden zu leiten. Einem Priester der Gemeinde Pfuhl übermittelte er den Auftrag, als Vorsteher die Gemeinde Nersingen-Straß zu betreuen.
Mit dem Lied "Gott ist die Liebe" leitete ein Kinderchor die feierliche Handlung der Heiligen Versiegelung ein, bei der Apostel Bauer durch Handauflegung und Gebet drei Kleinkindern und einer Erwachsenen das Sakrament der Heiligen Versiegelung spendete.
Bereits zu Beginn des Gottesdienstes hatte der Gemischte Chor mit dem Lied " Ich glaube fest, dass Gott die Liebe ist..." einen Hinweis auf Gottes Liebe gegeben.
Anfangs hatte Apostel Bauer aus der Bibel das bekannte Gleichnis vom Senfkorn vorgelesen : "Ein anderes Gleichnis legte er ihnen vor und sprach: Das Himmelreich gleicht einem Senfkorn, das ein Mensch nahm und auf seinen Acker säte; das ist das kleinste unter allen Samenkörnern; wenn es aber gewachsen ist, so ist es größer als alle Kräuter und wird ein Baum, dass die Vögel unter dem Himmel kommen und wohnen in seinen Zweigen. " ( Matthäus, 13 Vers 31,32)
Das Bibelwort zeige, dass nicht die Größe des Samens entscheidend sei, sondern die Kraft, die darin liege. Es sei ein Bild für Jesus Christus, dessen Anfänge bescheiden und unbedeutend schienen, und dennoch den Weg zur Erlösung geschaffen hatten.
Das Bild vom kleinen Senfkorn stehe auch für die Kirche Christi. Am Anfang habe Gott einfache Menschen, wie Fischer und Handwerker berufen, durch deren Wirken Gott für geistliches Wachstum gesorgt habe, so Apostel Bauer.
Ein Jeder könne darin auch sich selbst und seinen eigenen Lebensweg wiederfinden, bei dem die eigene Unvollkommenheit nicht das geistliche Wachstum verhindern würde.
Am Beispiel von Mose und Saulus können man sehen, dass Jeder ein Segen für sich und andere werden könne, wenn er die Kraft Heiligen Geistes in sich wirken lasse.
Weil Gott aus Kleinem Großes schaffen könne, forderte Apostel Bauer die Gottesdienstbesucher auf, sich nicht zu fürchten. Vergebung und Kraft liege in der Predigt und im Heiligen Abenmahl. Mit dieser Karft von Gott, sei man bereit für die Wiederkunft Jesu Christi.
Im Anschluß an den Gottesdienst nutzen viele Gottesdienstbesucher die Gelegenheit, um sich persönlich bei den Amtsträgern zu bedanken, und ihre Segenswünsche zu übermitteln.