Zu einem schönem Anlass kam die Gemeinde Laupheim,08.06.2024 in der Kirche in Senden zusammen. Weil zur Hochzeitsfeier eines Brautpaars mit der Gemeinde viele Gäste und Freunde feierten, fanden alle in der Kirche in Senden Platz.
Nachdem Einzug des Brautpaars eröffnete Bezirksälteste Bolz den Gottesdienst mit Gebet in dem er die Freude und Dankbarkeit zu diesem Anlass ansprach und dass Gott das Brautpaar diesen besonderen seinen Segen spüre lasse. Bolz fuhr mit dem Textwort aus 1.Korinther 10, 24 fort: „Niemand suche das seine, sondern was dem anderen dient.“
Nach einem kurzen musikalischen Beitrag von Klavier, Geige und Cello mit dem Lied „God will welcome you“ hieß auch der Bezirksälteste alle Gäste willkommen, egal wie unterschiedlich man sei. Solange sich die Liebe finde, so seien die Unterschiede für einen Moment egal.
Man spüre die Dankbarkeit zueinander, im Kreis der Geschwister, Eltern, Freunde und der Familien in denen man mittendrin ist. Auch die Freude stehe im Mittelpunkt. Bolz griff das Textwort auf und was es heute für das Brautpaar und alle bedeute. Wir seien als Krone der Schöpfung mit freiem Willen geschaffen worden. Damit seien wir frei in unseren Entscheidungen und auch darin Gott und dessen Liebe anzunehmen. Aber auch wie es damals schon in der Bibel stand, „nicht alles dient zum Guten“ was wir frei entscheiden können. Daher gelte auch für die Ehe „Niemand suche das seine, sondern was dem anderen dient.“ Doch wir geht dies? Mit der Liebe zueinander schafft man die Basis für all dies. Und als Hilfe dienen zwei Gebote „Liebe Gott über alles“ und „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“, es gehe um den anderen, nicht um sich selbst.
Der Bezirksälteste warf einen Blick auf die Liebesbeziehung die geprägt sei von gegenseitigem Verständnis. Dies gelte sowohl für die Eheleute, aber auch für die Liebesbeziehung zwischen Gott und den Menschen. Umfassend von dem was wir denken bis zu unserem Handeln. Jesus versteht dich. So sollen die Eheleute auch immer Verständnis für einander haben. Man sei nicht perfekt, mit Ecken und Kanten und Charaktereigenschaften geprägt. Wenn das Verständnis für den Partner da sei, dann diene das dem anderen. Dies koste manchmal Kraft, aber die Macht der Liebe stärkt.
Neben dem Verständnis brauche es aber auch Vertrauen in Gott und die Gemeinde, die Liebe zum Herrn und den Glauben. All dies, solle das Brautpaar auch in seine Ehe tragen. Aus der Liebe heraus vertrauen; zusammenzuwachsen.
Ein weiterer Punkt sei die Geborgenheit welche Gott schenke. „Ich bin bei euch alle Tage“. Diese Geborgenheit solle man auch einander schenken. Denn was dem anderen dient, den ich liebe, das diene auch mir. Es bewahrt den Frieden.
Auch wenn der Friede untereinander mal abhandenkäme, auf den Frieden Gottes könne man immer vertrauen. Diesen Frieden solle man einander schenken. Dem anderen eine Insel des Friedens sein.
Und auch so wie das Brautpaar miteinander ins Gespräch gehe, solle es mit Gott ins Gebet gehen. Alleine beten und auch gemeinsam beten, aus dem Herzen heraus miteinander und für einander beten, für die Ehe, die Familie, die Gemeinde. Das Reden mit Gott schaffe Frieden, stärke und verbinde.
Liebe, Verständnis, Vertrauen, Geborgenheit, Friede und Gebet – all das dient dem anderen.
Nach dem Stück „vom Flügel eines Engels berührt“ durch den Familienchor des Brautpaars trat dieses vor den Altar, bereit Gottes Segen zur Hochzeit zu empfangen. Dieser Segen bzw. alle Segnungen Gottes gelten heute bis in die Ewigkeit hinein. Das Brautpaar widmete sich einander mit ihren Gelübden und Bolz segnete den Bund der Ehe im Namen Gottes und schloss sein Segensgebet mit den Worten: „die Liebe Gottes begleite heute bis alle Zukunft hinein.“