Am 21. September startete der Generationentreff der Gemeinden Ulm-West und Ulm-Ost und weiteren fünf Gemeinden des Kirchenbezirks, mit dem Bus zu einem besonderen Ziel: Oberhalb von Dettingen bei Rottenburg liegt einer der schönsten Privatgärten Europas. Dementsprechend hoch waren die Erwartungen der Teilnehmer.
Der Ortsvorsteher der Gemeinde Dettingen begrüßte die Teilnehmer herzlich vor dem Garten von Professor Dr. Roland Doschka und übernahm auch die gesamte Führung. 1980 hatte Prof. Dr. Doschka begonnen eine 60.000 qm große Anlage nach französischem Vorbild zu gestalten. Nach einer kurzen Einführung nahm die Gruppe gespannt und fröhlich die ersten Treppen in Angriff und standen in einem kleinen französischen Monet - Garten.
Zu jeder Jahreszeit bietet diese Gartenidylle auf verschiedenen Ebenen immer wieder neue gestalterische Elemente die den Besucher in Erstaunen versetzen. Kleine Oasen mit passenden Sitzecken ließen tatsächlich glauben, dass der Ausflug nach Frankreich führt. Die Teilnehmer sahen einen großen Ilex-Bonsai, einen Maulbeerbaum, einen herrlichen alten Brunnen, tolle Kunstobjekte und Himalaya-Birken. Das Auge konnte sich kaum satt sehen. Ständig lockten neue Ausblicke in einen Zaubergarten mit unglaublichem Flair.
Zum Abschluß der Besichtigung gab es zum Mittagessen ein Picknick in traumhaft schönem Ambiente. Es gab passend dazu ein französisches Menue.
Anschliessend fuhren alle weiter nach Rottenburg ins Diözesanmuseum. Eine interessante Führung folgte durch die mittelalterliche christliche Kunst. Als Gegensatz dazu konnte die moderne zeitgenössische Glaskunst der Berliner Künstlerin Susanne Roewer bestaunt werden. Unter dem Titel „greifbar zart“ zeigt sie beeindruckend wie Glas rauhe Steine oder Bronzen fasziniert leicht erscheinen lassen.
Die weitere Busfahrt führte zum Hofgut Kressbach mit wunderschönem Golfplatz und Restaurant, welches reizvoll oberhalb von Tübingen mit schmalen Wegen und engen Kurven liegt. Nach leckeren Kuchen und Kaffee endete der erlebnisreiche Ausflug bei schönstem Sonnenschein.
Um 17 Uhr fanden sich alle Teilnehmer wieder im Bus ein und mit vielen neuen Eindrücken wurde die Heimreise angetreten.
Das einhellige Fazit unter den Teilnehmern der Reise: Der Doschka-Garten soll im nächsten Jahr in der Blütezeit im Frühsommer nochmal besucht werden. Es war einfach zu schön.