Zu einem gemeinsamen Tag in der Natur trafen sich Teilnehmer der Gemeinden Ulm-Ost, Ulm-West, Senden und Beimerstetten, am 6. Juni 2024, im Naturfreundehaus in Blaubeuren.
Eine Tour - zwei Wege
Eine Gruppe reiste mit dem Fahrrad an, während die andere Gruppe mit dem Auto nach Blaubeuren fuhr, um eine Panoramafahrt mit dem Blautopfbähnle zu unternehmen.
Radtour: Sonne, Regen und Erlebnisse
Die Radler starteten ihre Tour im Klosterhof Söflingen. Bei strahlendem Sonnenschein führte ihre Route entlang der Blau, durch den Roten Berg nach Blaustein. Leider schlug das Wetter plötzlich um, als eine große, dunkle Wolke aufzog. Beim folgenden, kräftigen Regenschauer suchten einige der Radfahrer unter einem großen Baum Schutz , andere fanden Unterschlupf am Szekler Tor. Schnell zogen alle ihre Regenkleidung an und warteten unter den Überdachungen des Seniorenstifts Blaustein, bis der Regen nachließ.
Bald schon klarte der Himmel wieder auf, und die Radgruppe setzte ihre Tour durch die wunderschöne Natur über Arnegg und entlang der Blau nach Gerhausen fort. Schließlich erreichten sie trocken und von der Sonne gewärmt die Sonnenterrasse des Naturfreundehauses unterhalb des Rusenschlosses.
Panoramafahrt: Geschichte und Ausblicke
Parallel dazu startete die Panoramatour mit dem Blautopfbähnle. Die gut einstündige Fahrt führte durch die historische Altstadt von Blaubeuren und das malerische Gerberviertel, auch „Klein Venedig“ genannt. Vorbei am berühmten Blautopf ging es hoch zum Schwimmbad, wo die Bahn wendete. Der erfahrene Bähnleskapitän manövrierte geschickt durch enge Kurven und Straßen, vorbei an historischen Stätten wie dem über 900 Jahre alten Benediktinerkloster, der Kreuzkirche, dem Badhaus der Mönche und dem Klosterhofbrunnen.
Auf dem Panoramaweg hielt das Bähnle für einen kurzen Stopp, sodass die Teilnehmer den atemberaubenden Ausblick auf die Stadt und das Rusenschloss genießen und fotografieren konnten. Schließlich brachte das Blautopfbähnle die Gruppe zurück zum Naturfreundehaus, wo die Radfahrer bereits auf der Terrasse warteten.
Herzliche Bewirtung
Das ehrenamtliche Helferteam des Naturfreundehauses bewirtete die Gäste mit selbstgebackenem Kuchen und stand stets hilfsbereit bei allen Anliegen zur Seite. Die freundliche und engagierte Unterstützung trug schön zur gemütlichen Atmosphäre bei.
Gemeinsamer Ausklang
Nach der freudigen Begrüßung genossen alle zusammen Kaffee und Kuchen. Das Wetter zeigte sich immer sonniger, sodass die Teilnehmer lange auf der Terrasse verweilten, ohne ans Heimgehen zu denken. Schließlich mussten die Radfahrer noch einmal kräftig in die Pedale treten, während die Autofahrer sich gemächlich auf den Heimweg machten.